Weininger und Co. toben über Rassismus-Eklat - Siegburger Jecken reagieren sofort!
Siegburg | Was für ein Eklat, was für ein Skandal! Am Montag wandte sich Volker Weininger geradezu aggressiv an die Öffentlichkeit, was so gar nicht seine Art ist. Der Gentleman aus dem Kölner Karneval, als "Sitzungspräsident" einer der absoluten Top-Acts, nutzte seine Präsenz, um auf einen Wahnsinn sondergleichen aufmerksam zu machen. Es geht um einen Kommentar eines bekannten Siegburger Karnevalisten in den sozialen Netzwerken. Rainer K. hatte über das Foto eines Flüchtlingskindes geschrieben: "Was haben wir damit zu tun?`Es interessiert doch nicht was mit diesen Kreaturen passiert.Es ist menschlicher DNA-Müll. Wir haben in unserem Land genug für unsere deutsche Bevölkerung zu tun:" Weininger dazu: "Das ist so widerlich und menschenverachtend! Shame on you!Und so jemand hat oder hatte im Siegburger Karneval offizielle Ämter inne! Ich hoffe, dass das für ihn schleunigst und harte Konsequenzen hat. Außerdem gibt es in meiner Freundesliste 45 Personen, die mit ihm befreundet sind. Wahrscheinlich und hoffentlich aus Unkenntnis. Sollte jemand aus diesem Kreis dennoch bewusst an dieser Verbindung festhalten wollen, was ich mir nicht vorstellen kann, dann entfernt mich umgehend als Kontakt, denn dann haben wir nichts gemeinsam." Die Ehrengarde Siegburg reagierte sofort, schmiss Rainer K., der eine Karnevalsseite im Netz betreibt, in einer Sondersitzung mit einstimmigem Votum raus, wie man Koeln0221 bestätigte. Die Drähte bei Präsident und Geschäftsführer Farid Wagner laufen heiß, der den Rauswurf bestätigte. "Volker Weininger und viele andere Künstler hatten den Mann im Freundeskreis und sofort entfernt, wir sind alle gleichermaßen entsetzt und geschockt was da passiert ist. Man kann solche Äußerungen nur aufs Schärfste verurteilen. Wir mussten Konsequenzen ziehen! Wir haben von Aktivisten davon erfahren. Man wartet auf eine Reaktion von uns. Es werden auch rechtliche Schritte geprüft!" Wagner sagt weiter, man wolle Schaden von der Ehrengarde abwenden. Er habe bereits von mehreren Strafanzeigen gehört gegen Gründungsmitglied und Ehrenrat K.: "Wir als Verein sind gezwungen im geltenden Vereinsrecht, wenn man ein Mitglied ausschließt, ihm das Recht zur Anhörung geben muss. Aber der Ausschluss steht fest. Ich müsste mir alle 15 Minuten die Hände waschen, wenn ich das lese, was mir zugeschickt wurde. Der Mann ist öfter mit rechtsextremistischen Äußerungen, sagte man mir, aber stets am Rande der Legalität. Das hat sich seit gestern endgültig geändert. Ich habe den Mann selbst seit einem Jahr nicht mehr gesehen." Auf unsere Nachfrage war K. für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Weininger demütig wie man ihn kennt, nur noch: "Ich bin nur durch andere Posts darauf aufmerksam geworden und habe es geteilt. Da gehören die Lorbeeren anderen."