Schwachsinnigster "Standstreifen" des Veedels: Das sagt die Stadt Köln
Köln | "Da wurde weiterhin kein Handschlag getan!" Sagt uns ein frustrierter Anwohner mit Bezug auf die Baustelle am Gereonswall. Acht Parkplätze sind seit Anfang Juni durch Barken abgesperrt (wir berichteten). Doch geschehen ist seither laut der Nachbarn auf dem buchstäblichen "Standstreifen" einfach nichts. Und Infos gab und gibt es auch nicht. Auf unsere Nachfrage bei der Stadt Köln teilt ein Sprecher nun professionell mit: "Im Gereonswall wurde für private Sanierungsarbeiten die Genehmigung für eine Absperrung auf einer Länge von 17 Metern vom 12. Juni bis 12. Oktober 2026 erteilt." Doch wozu? Gearbeitet wird ja (immer noch) nicht. Weitere Nachfragen indes seien an die privaten Grundstückseigentümer zu richten. "Doch an welchen? Es gibt dort drei Häuser", so der Nachbar. Nachdem nun fast zwei Monate tatenlos ins Land gegangen sind, wissen die Betroffenen zumindest nun, dass die Frist der Genehmigung nur noch knappe acht Wochen läuft. Und der "Standstreifen" des Veedels dann zwangsläufig Geschichte sein dürfte. . .