Schüsse! Chaos in der Kölner Südstadt - Polizei mit Update

Köln | Kein Tag gefühlt ohne Schüsse in Köln! Diesmal mitten im Veedel. Auf der Bonner Straße. Morgens kurz vor 8 Uhr. Die Kölner Polizei meldete: "Aufgrund eines größeren Polizeieinsatzes in der Kölner Südstadt kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. Aktuell gesperrt: Die Bonner Straße ab Chlodwigplatz stadtauswärts sowie Bereiche rund um Elsaßstraße, Zugweg und Kurfürstenstraße. Bitte umfahren Sie den Bereich weiträumig." Die Spekulationen schossen naturgemäß nach einem solchen Vorfall ins Kraut. Aber: Nach Informationen von Koeln0221 soll es sich bei der Tat um eine "Schutzgeld"-Sache handeln. Demnach handele es sich laut Zeugen um eine Kölnweit aktive, berüchtigte Motorradtruppe. Um kurz vor 14 Uhr das Update: „ Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt: Nach mehreren Schüssen auf ein türkisches Café in der Kölner Südstadt fahndet die Polizei seit dem frühen Montagmorgen (31. August) nach dem glatzköpfigen, circa 1,80 Meter groß Schützen. Er trug zur Tatzeit Sportschuhe, eine schwarze Hose und eine graue Kapuzenjacke. Anwohner hatten gegen 7.40 Uhr Schüsse gehört und den Mann vom Tatort auf der Bonner Straße in Höhe der Einmündung Kurfürstenstraße in Richtung Zugweg flüchten sehen. Zur Tatzeit waren keine Menschen im Café. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab für die Spurensicherung ab. Nach ersten Erkenntnissen durchschlugen vier Projektile die Fensterfront des Cafés. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Zusammenhänge zu zurückliegenden Schussabgaben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0221 229-0 per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen“ Ein weiterer Vorfall wurde uns von einem Sprecher bestätigt, der sich am Freitag in Mülheim ereignete. Demnach wurde im Zuge einer Auseinandersetzung ein Mann schwer verletzt. Gerüchte aus den sozialen Medien über eine weitere Schießerei in diesem Zusammenhang bestätigte der Sprecher ausdrücklich nicht.