Ralf Richter (†69): Der traurigste Kölner Nachruf

Köln | Der Tod des beliebten Schauspielers Ralf Richter (†69) rührte ganz Deutschland zu Tränen. Die Nachricht, die koeln0221 exklusiv vor allen anderen am Nachmittag vermeldete, sorgte allenthalben für Entsetzen. Denn der Wahl-Kölner, der in Essen geboren und dann in der Südstadt zuhause war, hatte sich mit seinen Rollen in "Das Boot" und "Bang Boom Bang" auf der Leinwand in die Herzen der Fans gespielt.

Roland Bebak verpasste Ralf Richter nur knapp

Als Ruhrpott-Schnauze "Kalle Grabowski" erlangte der zweifache Familienvater Kultstatus. Er war bis zuletzt ein gern gefragter Gast in Talkshows und Podcasts und hatte noch viel vor. Doch das Herz machte nicht mit. Nun ist die Trauer um den charismatischen Mimen und treuen Freund der Fortuna Köln groß.

Völlig konsterniert ist Richters enger Freund Roland Bebak, in dessen "World Gym" am Bonner Wall der Schauspieler gern gesehener Trainingsgast war. Man kannte sich Jahrzehnte. Und verpasste sich ausgerechnet am Todestag, wie Bebak, der in der jüngeren Vergangenheit diverse Trauerfälle wie Christoph Daum, Manfred Meier und Co. zu beklagen hatte, in seinem persönlichen, traurigen Nachruf schildert.

Bebak schreibt: "Mein lieber Freund Ralf, gestern haben wir noch ein paar Mal aneinander vorbeitelefoniert. Du hast morgens um 9 Uhr schon versucht, mich anzurufen. Ich habe zurückgerufen, konnte dich aber nicht erreichen. Dann hast du noch einmal versucht, mich zu erreichen – und heute muss ich leider von deinem Sohn erfahren, dass du nicht mehr unter uns bist. Das tut mir aufrichtig leid und macht mich sehr traurig. Es ist schwer zu begreifen, dass wir gestern noch versucht haben, miteinander zu sprechen, und du heute nicht mehr da bist. Ruhe in Frieden, mein Freund. 🕊️ Deiner Familie wünsche ich von Herzen ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Mögen sie die Stärke finden, diesen schweren Verlust zu überstehen. Tschüss, Ralf. Du wirst mir fehlen."