"Nur gerecht": Stadt Köln rudert in Gastro-Streit zurück!
Köln | Das kommt überraschend! Im monatelangen Tauziehen um die unterschiedlichen Öffnungszeiten für die Außengastronomie am beliebten Brüsseler Platz gibt es eine neue Entwicklung. Denn offenbar wurde die Sperrstunde ab 22 Uhr jetzt doch noch zugunsten der Gastronomen gekippt. Vor allem der Einsatz der IG Kölner Gastro hat sich offenbar ausgezahlt. "Die Stadt Köln hat gerade verfügt, dass die Auflage, die wir haben beim Rosa. zur Schließung der Außengastronomie bereits um 22:00 Uhr aufgehoben ist. Also unser Kampf unser Engagement hat sich ausgezeichnet", freut sich Wilke Stroman, Inhaber der neuen Szenebar direkt am Platz. Die Stadt Köln rudert per Mail also doch noch zurück und kommt den Machern entgegen, die erleichtert sind. Unternehmerkönig Stroman weiter im Gespräch mit Koeln0221: "Natürlich freuen wir uns darüber, denn wir finden, das ist nur gerecht ist. Es wird auch dem Leben in der Stadt gerecht und wir werden natürlich verantwortungsvoll damit umgehen weiterhin. Wir haben auf freiwilliger Basis einen so genannten Silencer beschäftigt, der dafür darauf achtet, dass unsere Gäste, wenn sie um 22:00 Uhr die Außengastro verlassen, keine Gläser mitnehmen und einigermaßen leise sind, sich leise unterhalten. Und nicht zu lange und laut draußen verweilen. Den werden wir, obwohl wir das nicht müssten, weiter engagieren, um der Verantwortung der Nachbarschaft gegenüber gerecht zu werden, weil wir natürlich unseren Beitrag dazu leisten wollen, dass ein friedliches Miteinander am Brüsseler Platz möglich ist und alle Interessen gewahrt bleiben. Und damit sind nicht nur Anwohnerinteressen gemeint, sondern auch die der Bürger, die dort wohnen und der Gastronomie. Und das ist nach unserem Erachtens jetzt ein guter Kompromiss. Und die Gastronomie wird zeigen, dass sie damit verantwortungsvoll umgeht."