"Nichts für ungut": Die menschlichste Botschaft beim FC-Sieg
Köln | Sie haben das Herz am richtigen Fleck und sind längst für die wahren Insider am Geißbockheim das Korrektiv des ruhmreichen Klubs. Immer wieder sorgen die Fans in der Hans Schäfer-Südkurve des RheinEnergie Stadions mit emotionalen Plakatbotschaften für Aufsehen. Beim 3:2-Heimsieg des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim am Samstag galt es nun, Danke zu sagen. [[link:der-auch-noch-ex-fc-kapitaen-wechselt-die-seiten|Der auch noch: Ex-FC-Kapitän wechselt die Seiten!]] "Feuerwehr Köln, nichts für ungut, aber danke für alles", war da auf roten Lettern auf weißem Grund zu lesen. Hintergrund: Ein infernalisches Feuer hatte Mitte Mai den Gruppenraum der mächtigen Ultra-Gruppierung "Wilde Horde" in Köln-Bickendorf quasi ausgelöscht. Die Retter konnten den Brand am 16. Mai bändigen und noch Schlimmeres vereiteln!
Die Folgen waren immens. Es brandete eine wahre Flut an Spenden im Netz durch eine gestartete Online-Petition für die treuen Fans auf, die ja ihr langjähriges Vereinsheim traurigerweise verloren. Und daher nutzten sie nun die Gelegenheit beim ersten Heimspiel der neuen Saison, um den tapferen Feuerwehrleuten ihren Dank treuherzigst auszusprechen. "Lieben wir", dankten diese via Social Media noch am Samstag Abend ihrerseits zurück. Apropos Botschaften: Die sandte auch Kölns Torschütze** Said El Mala** an einen neuen Kumpel aus. Mit seinem Torjubel "grüßte" der Stürmer und neue Zehner des FC den NBA-Star **Dennis Schröder**, dem er unter der Woche beim Basketball-Länderspiel in der Lanxess Arena begegnet war, mit dem er Trikots gestaucht hatte und dessen "Freeze"-Geste (macht Schröder nach wichtigen Korberfolgen) er nun nach dem Ausgleichstor zum 1:1 lässig imitierte. Eiskalt eben, der Bua. Basketball-Weltmeister Schröder seinerseits feierte die huldigende Jubelgeste Said El Malas mit einem Kommentar in den sozialen Netzwerken ab: "Er hat es getan!" Einfach ein Tag der schönen Botschaften. . .