Macheten und Messer: Wieder Blut-Taten in Kalk und Mülheim!
Köln | Am Mittwochabend (19. August) hat ein Räuber einem 18-Jährigen mit einem Messer in den Oberkörper gestochen und mit dessen Umhängetasche die Flucht ergriffen. Die Tat ereignete sich gegen 19 Uhr auf der Kalker Hauptstraße in Höhe der Breuerstraße im Stadtteil Kalk. Der 18-Jährige erlitt Verletzungen im Bereich des Bauchs. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Beraubte bei einem vorausgegangenen Streit Pfefferspray gegen den Räuber eingesetzt und vergeblich versucht wegzulaufen. Der als schlank beschriebene Räuber soll etwa 20 Jahre alt sein, einen dunklen Pullover mit hellblauer Kapuze getragen haben und in Richtung Höhenberg weggelaufen sein. Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. Schlimm auch eine weitere Meldung: Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt: Nach der mit Schusswaffen und Messern ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen zwei Familien auf der Berliner Straße hat die eingesetzte Mordkommission inzwischen zehn Tatverdächtige ermittelt. Am frühen Donnerstagmorgen (20. August) hat die Polizei Köln vier von der Staatsanwaltschaft Köln beantragte und vom Amtsgericht Köln erlassene Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen der Beschuldigten im Stadtteil Mülheim vollstreckt. An dem Einsatz waren Spezialeinheiten beteiligt. Bei den Durchsuchungen an der Odenthaler Straße, der Schützenhofstraße und der Berliner Straße stellten Ermittler unter anderem Mobiltelefone, Datenträger, drei Macheten und ein Messer sicher. Darüber hinaus ließen die Beamten einen Mercedes zum Zweck der intensiven Durchsuchung nach Beweismitteln abschleppen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung vom 3. August sind weiterhin unklar und sollen durch die Auswertung der Kommunikation auf den sichergestellten Mobiltelefonen erhellt werden. Bis auf einen der Verletzten, die noch am Tatabend in Krankenhäuser gebracht worden waren, haben inzwischen alle die Kliniken wieder verlassen.