EXKLUSIV Kölsche Bikini-Lia mit Doppel-Coup in China!

Köln/Peking | Was für eine Erfahrung! Die Kölner Bikini-Athletin Lia Liebing hat nach ihrem Coup bei der WM in Kamerun den nächsten internationalen Schritt in ihrer Karriere gemacht. Als Koeln0221 die Blondine aus Kalk (wohnt heute in Rodenkirchen) in Fernost am anderen Ende der Welt erreicht, schießt sie mit einem Reisebericht der exotischen Art geradezu los. . . Sie hat zwei Treppchen-Plätze bei den "Asia Pacific Championships" gefischt! "Ich bin ja jetzt schon seit ich glaube sieben Tagen in China und ich bin ein bisschen früher angereist, weil die Anreise über Dubai natürlich sehr, sehr lang war. Erst mal sieben Stunden Flug nach Dubai und dann noch mal acht Stunden weiter nach China und es ist natürlich ein enormer Stress für den Körper, erst mal in diese andere Zeitzone zu kommen. Und dann die Wassereinlagerung vom Flug auch wieder rauszubekommen und dann bin ich hier angekommen - und hab schon die Athleten von der ganzen Welt getroffen, die ich auch teilweise schon aus Kamerun ja kannte von der Weltmeisterschaft, wo ich vor vier Wochen Weltmeisterin geworden bin. Und das war total schön."

"Ich konnte dann hier trainieren, die Kultur kennenlernen. Es war aber auch gleichzeitig sehr herausfordernd, auf eine ganz andere Art und Weise als in Kamerun, weil hier natürlich alles so zukunftsmäßig läuft. Also erst mal: du kannst gar nicht mit Kreditkarte hier bezahlen. Du musst dir Alipay runterladen, damit du überhaupt bezahlen kannst. Dann brauchst du eine chinesische SIM-Karte, sonst sind diese ganzen Apps gesperrt - ich muss ja natürlich auch mein Social Media machen. Also das ist ja unter anderem ein Job von mir, zu posten auf YouTube, Instagram und Facebook und diese Apps waren alle erst mal gesperrt. Die ersten drei Tage ging nichts, bis ich das hingekriegt habe, dass ich darauf Zugriff habe. Genauso wie WhatsApp.

"Technische Tücken" in China

D. h., ich hatte keinen Kontakt zu meiner Familie, keinen Kontakt zu meinen Kunden, bis ich dann irgendwann das hinbekommen habe und das war schon echt ordentlicher Stress für mich, auch kurz vor dem Wettkampf. Trotzdem waren die Leute hier total hilfsbereit. Dann war der Wettkampf und ich bin ja wie immer in der Bikini-Profiklasse gestartet, wo ich mit ganz ganz tollen Mädels auf der Bühne stand - also wirklich allgemein die Bühne war so groß, das hab ich noch nie zuvor erlebt auf einem Wettkampf. So professionell ausgeleuchtet, ein Riesenevent, der absolute Wahnsinn.

Und dann wurde ich kurz vorher noch gefragt, ob ich denn hier als Glamour-Model antreten möchte. Eigentlich mache ich das nicht. Ich bin ja eigentlich Profi-Bikini-Athletin, aber die wollten das halt unbedingt: "Wir besorgen dir ein traditionelles chinesisches Kleid", das wäre voll die Ehre. Und ich hätte niemals damit gerechnet, den zweiten Platz in der Glamourmodel-Klasse zu machen und da hab ich mich wirklich dann auch riesig gefreut.

Du bist hier wirklich der Superstar als Europäer

Danach sind wir schön mit allen Athleten gemeinsam zu einem Dinner gegangen, das wurde auch alles vom Wettkampf organisiert. Du bist hier wirklich der Superstar als Europäer. Man sieht natürlich für sie sehr außergewöhnlich aus. Und an jeder Ecke wollten die auch Fotos mit mir machen, sogar Kinder beim Frühstücksbuffet. Ich durfte noch eine Rede halten auf der Bühne, das war alles total spontan. In der Bikini-Profi-Klasse, wo ich immer starte, habe ich den 3. Platz belegt. China hat gewonnen, Russland hat den 2. Platz gemacht!"