Kölner Karneval trauert um "Tambour-Legende" Franky (†61)

Köln | Viele Veedelsvereine trauern jetzt im Kölner Karneval. Um ein beliebtes Gesicht, das sich - ganz wie der Vater Jupp - der jecken Nachwuchsförderung im Brauchtum verschrieben hatte und nun mit gerade einmal 61 Jahren verstarb. "Das 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps von 1919 „In Treue fest“ e.V. trauert um sein ehemaliges Mitglied und Ausbilder Frank Willms. Frank war das Bindeglied zwischen vielen Vereinen, da sich immer wieder Tamboure treffen und sagen: Ich hab auch beim Frank gelernt.", heißt es stellvertretend, "Frank hinterlässt eine große Lücke für uns und viele Veedelsvereine, nicht nur musikalisch sondern auch als Freund. Maach et joot op dinger letzten Reis un jröß uns d‘r Bap." "Da können wir alle sehr stolz drauf sein, von ihm gelernt zu haben", schrieb ein User dazu stellvertretend. Ein anderer: "Jupp, sein Vater hat mir das Trommeln gelehrt, jetzt geben beide wieder gemeinsam den Takt an einem anderen Ort an. Viel Spaß da oben! Tolle Menschen und Kölle verliert leider einen weiteren Vollblutkarnevalisten." Sein Profilbild bestand typischerweise aus einer Köln-Flagge. 2005/2006 war "Tambour-Legende Franky" selbst im dortigen Dreigestirn Bauer in Bickendorf gewesen, an der Seite von Prinz Dirk Wünning und Jungfrau Gert Schmitz. Die Anteilnahme in den sozialen Netzwerken ist immens. Wilms hinterlässt seine Frau Sabine und seinen Sohn Berni. Herzliches Beileid.