Kölner "Haus der Angst": Gerichtstermin steht fest!
Köln | Ist das Drama bald tatsächlich vorbei? Hanna S. zählt derzeit die Tage. Bis zur Entscheidung vor Gericht. Die Halbschwester und Vermieterin des sogenannten "Scheibenschmeißers", der die Kölner Südstadt mit wirren Attacken auf Objekte und Beleidigungen in Atem hält (Koeln0221 und weitere Medien berichteten mehrfach), gibt ein Update im Gespräch mit Koeln0221. "Er wird immer gefährlicher. Er wird die Wohnung zeitnah verlieren, das weiß er. Daher ist ihm alles egal. Keiner weiß, was er macht, das habe ich den Polizisten und der Staatsanwaltschaft gesagt", saht uns Hanna S. Nachdem der im Veedel längst als solcher betitelte, offenbar psychisch schwer kranke "Scheibenschmeißer" sie mehrmals belästigte, darf er sich ihr auf 100 Meter zumindest nicht mehr nähern. Doch Platzverweise und Anzeigen seien kein echter Schutz, findet die junge Frau. Hanna S: "Wir warten auf den Gerichtstermin der Räumungsklage, die öffentliche Verhandlung im Amtsgericht Anfang Oktober. Wir hoffen, dass es im Oktober dann zuende geht. Er klaut im Haus schon Blumenkränze, empfindet das wohl als Scherz. Er hat auch dem zuständigen Richter einen Nonsensbrief geschrieben. Und er zahlt ja weiterhin keine Miete. Die Kölner Polizei macht nur leider weiter gar nichts." Nachbar Oliver K lebt im "Haus der Angst" in der Südstadt, in dem auch S. haust, sagt uns: "Er hat die Hausfassade jüngst mit einer Sprühdose beschmiert, schreit rum und die Leute an. Meinem Vermieter hat er nun, wie mir zuvor ja auch, die Reifen durchgeschnitten, der parkt jetzt auch woanders. Die Wohnung ist sein Anker, der ihn rettet. Wir hoffen, dass es mit dem Rauswurf ein Ende findet und er in einer Einrichtung untergebracht wird, wo man ihm helfen kann." Im Haus der Angst derweil hat eine weitere Betroffene nun ihre Konsequenzen gezogen. "Neulich war wegen ihm schon eine Frau ausgezogen. Die Nachmieterin ist nun auch weg - nach nur wenigen Wochen", so Hanna S.