Jecken-Wirtin nach Feuer: "Es geht auf jeden Fall weiter!"
Brühl | "Zusammenhalten. Anpacken. Weitermachen!" So lautet das tapfere, trotzige Motto der Jecken aktuell in Brühl. Koeln0221 hatte ausführlich vom furchtbaren Feuer berichtet, das das beliebte "Haus Kreisch" am Montag quasi über Nacht in Schutt und Asche gelegt hatte. Doch das soll nicht das Ende für den Karnevalisten-Hotspot im Kölner Umland gewesen sein!
Pächterin Jessica LaPorta, die das urige Lokal am 11.7.2025 übernommen hatte und mit viel Herzblut führte, sagt mit ein paar Tagen Abstand zu Koeln0221: "Wir sind noch alle sehr geschockt. Es ist alles schwierig. Das war schon der Wahnsinn." Am Donnerstag sei die Kriminalpolizei vor Ort gewesen und die Brand-Sachverständigen. Man gehe inzwischen als Brandursache von einem Kabelbrand aus. Jessica sagt uns weiter: "Das Gebäude ist wieder freigegeben. Sie haben mich auch gefragt, ob es weitergeht, aber wir werden das wieder aufbauen! Auf jeden Fall! Das kann natürlich ein halbes Jahr bis acht Monate dauern. Aber es geht auf jeden Fall weiter."
Die beliebte Gastronomin, die lange Jahre im "Em Hähnche" in Köln an der Seite von Original Manfred Schubi Zender und Elke und Toni Brandt an der Theke gearbeitet hatte, kann sich der Unterstützung der Brühler Jecken in jedem Fall sicher sein. "Schwarzer Montag für die KG Brühl-West. Unser Gründungslokal Haus Kreisch wurde durch einen verheerenden Brand zerstört. Unser tiefes Mitgefühl gilt Jessica, Luca sowie unserer Ehrensenatorin und Eigentümerin Ivonne Schott. Ihr seid nicht alleine – die KG Brühl-West steht hinter euch!", heißt es in einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken. Und weiter sagen die Karnevalisten: "Unser tiefes Mitgefühl gilt unserer Vereinswirtin Jessica La Porta, die praktisch ihre Existenz verloren hat. Es lief sehr gut an, das Haus Kreisch war gut besucht und jetzt sollte auch noch die erste Dreigestirnssession dort stattfinden. Und dann passiert so etwas Schlimmes“,