Inferno im Sürther Bootshaus – DIE BILDER
Köln | Was für ein furchtbares Drama! Was für schlimme Szenen.
Großes Entsetzen bei allen Freunden der beliebten Location "Sürther Bootshaus" am Dienstag Nachmittag.
Denn: Das Szene-Lokal kam Wasser wurde durch ein loderndes Feuer komplett zerstört und brannte vollständig aus!
"Meine geliebte Residenz als DJ. Alles zerstört", so Wolfgang Schäfer, als ihn Koeln0221 erreicht.
Im Sürther Bootshaus hatte der beliebte DJ viele Parties gefeiert und aufgelegt: "Mit dem Wirt, Jörg Blöck, arbeite ich seit 2005 zusammen. Auch in vorherigen Locations von ihm habe ich aufgelegt."
Bitter: In der Kölnischen Rundschau war die Schräglage des Bootshauses, das infolge der Trockenheit auf Grund lag, nur Stunden zuvor ausführlichst thematisiert worden.
"Rund acht Prozent Schräglage hat das schwimmende Restaurant am Rhein im Kölner Süden derzeit", sagte Küchenchef Jörg Blöck im Gespräch.
Die Ursache des verheerenden Feuers: Noch unklar! Das einzig Gute: Verletzt wurde durch das Inferno niemand.
Dienstags und Mittwochs war stets Ruhetag in der beliebten Gastronomie.
Gegen 15 Uhr war die Kölner Feuerwehr aufgrund einer Rauchentwicklung im Dachareal des überwiegend aus Holz bestehenden Bootes zu Hilfe gerufen.
Nach einer Stunde war das Feuer bereits gelöscht. Dann ging es mit den Nachlöscharbeiten weiter, die Schäfer entsetzt fotografierte.
Es war ein Ort mit Geschichte: Das barrierefreie Sürther Bootshaus am Leinpfad mit 100 Sitzplätzen auf der großen Terrasse (30 auf der kleinen Terrasse, 80 Plätze innen) war ein beliebtes Ausflugslokal, von Weiß aus mit der Fähre zuverlässig erreichbar.
In den Medien wegen seines Flairs mit Rhein-Idylle immer wieder Thema und zwischen 2018-2020 modernisiert worden.
Nun das bittere Ende.
Nachbarin schildert den Feuer-Horror von Sürth
Nachbarin Ute Schmidt ist fassungslos!
"Ich hab einfach nur gebetet, dass keinem etwas passiert ist. Ich kenne alle auf diesem Boot. Den Besitzer, den Betreiber, das Team … nicht auszudenken. Es war schrecklich, dann ererreichten mich schon die ersten Bilder meiner Freunde, die direkt darüber wohnen- alles brannte lichterloh. Ich hörte ich die Sirenen, sah die Wagen, aber leider auch diese Gaffer Touristen. Hier war was los wie auf der Hohe Straße."
Weiter sagt sie zu Koeln0221: "Ich habe nur gedacht, hoffentlich fliegen die angrenzenden kleinen Boote nicht in die Luft. An den Gascontainer davor hab ich gar nicht gedacht. Habe nur gedacht, was sind die Leute verrückt. Ich hoffte das es keinen Funkenflug gibt. Hier ist alles so trocken wie im Herbst, nicht auszudenken. Zum Glück ist nichts weiter passiert und die Feuerwehr hatte den Brand schnell im Griff.
Das hat mich fasziniert, wie schnell dieser schwarze Russ verschwunden war. Dann bin ich runter mit den Hunden. Hab mich gar nicht wirklich getraut und sah dieses schreckliche Bild. Dort, wo ich ein paar Tagen noch einen wunderschönen Geburtstag gefeiert habe, war nur noch ein Anblick, den man eigentlich nicht verstehen konnte."
Eine Stunde und alles war anders.
Ute: "Nun kann man nur Achim und Jörg bzw. Uschi und Biggi aufrichtige Anteilnahme aussprechen,… und hoffen, dass es für das Personal auch weitergeht. Für uns als Nachbarn, Anwohner und Freunde, ist es auf jeden Fall furchtbar.
Ein Schlag für die Gastro der Region."