
Ingolstadt | Bittere Start für die Kölner Haie ins Halbfinale um die deutsche Eishockeymeisterschaft. Beim ERC Ingolstadt setzte es für die Mannschaft von Trainer Kari Jalonen eine fette 0:7-Packung.
- Die Kölner Haie kassieren beim ERC Ingolstadt im ersten Halbfinale eine hohe Niederlage
- Die Kölner Haie kassieren die höchste Pleite in einem DEL-Halbfinale
- Am Freitag steigt das zweite Spiel in der Lanxess-Arena
Es ist die höchste Niederlage, die es jemals in einem DEL-Halbfinale gegeben hat. Somit ist der Spitzenreiter der Hauptrunde in der Best-of-seven-Serie mit 1:0 in Führung. Am Freitag um 19.30 Uhr steigt das zweite Duell in der proppevollen Lanxess-Arena.
Kölner Haie müssen ein anderes Gesicht zeigen
Dann müssen die Haie ein anderes Gesicht zeigen, als am Mittwochabend in Bayern. Bereits nach dem ersten Drittel war der Traum vom Auswärtserfolg geplatzt. Da lag der KEC schon mit 0:4 im Hintertreffen.
Entscheidend für den hohen Rückstand war ein schneller Doppelpack der Gastgeber. Binnen 35 Sekunden gingen die Ingolstädter mit 2:0 in Führung. Wayne Simpson (4.) und Daniel Schmölz (5.) belohnten die aggressive Spielweise der Panther mit zwei Toren.
Doch der Horror im ersten Drittel war aus Kölner Sicht noch nicht vorbei. Daniel Pietta (15.) und Wojciech Stachowiak (19.) erhöhten noch vor der ersten Sirene auf 4:0.
Kölner Haie: Ancicka kommt ins Tor
Jalonen reagierte und nahm vor dem Mittelabschnitt Julius Hudacek aus dem Kasten und brachte dafür Tobias Ancicka. Aber auch der Nationaltorwart hatte einen schlechten Start, bereits nach 94 Sekunden klingelte es erneut im KEC-Tor. Alex Breton nahm Maß und traf zum 5:0.
Nach dem erneuten Nackenschlag kamen die Haie besser ins Spiel und Justin Schütz hatte einige gute Möglichkeiten auf den Ehrentreffer. Doch insgesamt waren die Haie viel zu harmlos und ohne Biss.
So reichte es nicht zu einem eigenen Erfolgserlebnis. Auf der anderen Seite schraubten Austin Keating (46.) und Riley Sheen (59.) das Resultat auf 7:0.
Kölner Haie: Kammerer sah heftige Niederlage
„Das war kein Haie-Eishockey. Ingolstadt war in allen Belangen unterlegen und wir von der ersten bis zur letzten Sekunden ohne Chance“, musste Maximilian Kammerer zugeben.
Der Haie-Stürmer weiß: „Es muss alles besser werden, wir müssen mehr laufen, härter spielen und die Kleinigkeiten besser machen. Das Positive ist, dass es nur ein Spiel war und wir alle Chancen haben. Wir haben schon beweisen, dass wir wieder zurückkommen können. Am Freitag wollen wir zurückschlagen.