"Für Nicolas": FC-Ultras sammeln Becher, um Leben zu retten!

Köln | Natürlich haben sie ihn nicht vergessen! Immer wieder warten die FC-Ultras mit emotionalen Botschaften in der Hans Schäfer-Südkurve auf, halten das Gedenken an verdiente Mitglieder der Fanszene empathisch am Leben. Nun (21. August) hat die Wilde Horde eine kreative neue Initiative gestartet, die auch anderen zugute kommen soll. Im Mittelpunkt steht Nicolas, der Ende März 2026 tragischerweise im Alter von gerade einmal 26 Jahren vor dem Heimderby gegen Borussia Mönchengladbach ums Leben kam. Die WH96 kündigt an: "Seit dem 20.03.2026 hat sich das Leben für uns und viele andere im Umfeld von Nicolas von einem auf den anderen Tag geändert. Nach den Tagen der Trauer kam die Leere und Gedanken, wie man diese Leere am besten mit positiven Inhalten auffüllt. Daraus ist die Idee entstanden, die Erinnerung an Nicolas mit etwas Gutem zu verbinden und gleichzeitig Aufmerksamkeit für das unmittelbar mit seiner Geschichte verbundene Thema Wiederbelebung zu schaffen.

Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Gleichzeitig kann schnelles und richtiges Handeln Leben retten. Genau hier setzt die Arbeit der Deutschen Stiftung Wiederbelebung an: Sie möchte das Wissen und die Bereitschaft zur Wiederbelebung in der Bevölkerung stärken und damit die Überlebenschancen von Menschen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich verbessern. Daher wollen wir im Rahmen der Aktion Horde Karitativ zugunsten der Deutschen Stiftung Wiederbelebung bei ausgewählten Heimspielen Becher sammeln und weitere Aktionen organisieren, damit dieses wichtige Thema mehr in die Öffentlichkeit gerät.

Bundesliga: WH96 startet Hilfsinitiative beim Heimspiel gegen Hoffenheim

Der Auftakt wird zum ersten Heimspiel gegen Hoffenheim gemacht. Schaut einfach nach den Sammelstellen in der Südkurve vor und nach dem Spiel an den jeweiligen Eingängen. „Becher(n) für Nicolas“ ist mehr als eine Spendenaktion. Es ist ein Zeichen dafür, dass aus einem schweren Verlust auch etwas entstehen kann. Wir können Nicolas nicht zurückbringen. Aber gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sein Tod nicht ohne Wirkung bleibt.

Wenn wir mit unserer Aktion auch nur einen Menschen dazu befähigen, im entscheidenden Moment zu helfen, und dadurch Leben gerettet werden, dann hat das, was wir aus seinem Tod entstehen lassen, einen Sinn. Gemeinsam können wir etwas verändern – und vielleicht dafür sorgen, dass jedes Jahr in Deutschland mehr als 10.000 Menschen zusätzlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand überleben. Für Nicolas. Und für all diejenigen, die noch gerettet werden können." **Der Link: ** Weitere Infos zur Stiftung Wiederbelebung findet ihr auf: http://www.stiftung-wiederbelebung.de/