FC-Stimme Trippel: „Chronik meiner Emotions-Fälle am Mikro!“

Köln | Sein Handy explodierte schier. Und es wurde für Michael Trippel am Samstag ein langer Abend.

Nach dem 1:2 des FC gegen Borussia Dortmund bekam „die Stimme des 1.FC Köln“ Nachrichten am Fließband aufs Handy.

„Und 98 Prozent Zustimmung“, wie der Stadionsprecher des RheinEnergieSTADIONs koeln0221 am Sonntag Mittag sagt.

FC-Stadionsprecher behält seine Kritik am VAR bei

Nachdem er „eine Nacht drüber geschlafen hat“, sagt er zu seinen „VAR-kritischen“ Aussagen am Stadionmikrofon im hektischen Spiel gegen den BVB: „Die Aussagen als solche kommen von Herzen und bleiben bestehen, denn das ist meine Meinung dazu. Das kostet uns vielleicht die Liga. Es ärgert mich, dass alles hingenommen wird, dass wir laufend benachteiligt werden. Wenn sich aber jemand beleidigt gefühlt hat, nehme ich das gern zurück.“

Trippel und die Emotionen. koeln0221 hatte zuerst berichtet. Es war in den vielen Jahren seit 1999 indes nicht der einzige Mikrofon-Kommentar, mit dem der Rotschopf Kultstatus erlangte.

„Eine Strafe, betont er auch am Sonntag, würde er für seinen FC einstecken, und er will sich nicht entmutigen lassen, sondern am Mikro bleiben: „So ist doch der Fußball. KI kann keine Emotionen ersetzen“, schmunzelt er.

Die DFB Schiri GmbH rügte ihn derweil, missbilligte seine Äußerungen als „inakzeptabel“, bei allem Verständnis für die Emotionalität.