EXKLUSIV Chicago am Rhein trauert mit den "Buschmännern"!

Köln | Langsam fragt man sich: Wer ist eigentlich noch da...? Die Einschläge im Kölner Milieu von einst kommen näher und näher! Denn nun trauern die Vertreter des einst berüchtigten "Chicago am Rhein" um ein kölsches Original mehr: Es betrifft die legendären Buschmänner! "Manchmal erfahren wir erst spät, welche Geschichten und Menschen hinter einem Namen stehen. Die Geschichte der Familie Buschmann ist eng mit Köln, dem Boxsport und dem Nachtleben der Stadt verbunden", heißt es von Seiten der zwielichtigen Veteranen.

Weil: "Der sogenannte „Buschmann-Klan“ bestand aus fünf Brüdern: Willy, Hans, Karl, Kurt und Horst. Alle waren außergewöhnlich groß, körperlich beeindruckend und dem Boxsport verbunden. Tagsüber gingen sie ihren Berufen nach, unter anderem als Lkw- oder Taxifahrer. Abends standen sie häufig an den Türen verschiedener Lokalitäten und sorgten dort für Ordnung." Nun ja! "Auch wenn es unter den Brüdern nicht immer einfach war, hielten sie in schwierigen Situationen zusammen. Dieses besondere Band und ihre Präsenz sind vielen Menschen bis heute in Erinnerung geblieben.

Kölner Milieu stirbt weg - Karl Buschmann bleibt in Erinnerung

Wer war der Bua? "Karl Buschmann, geboren 1939, war ein eigenständiger und zurückgezogener Mensch. Er lebte sein Leben auf seine ganz persönliche Weise und blieb dabei stets ein Charakter, den man nicht so schnell vergisst. Viele Jahre war er eng mit seinem Schäferhund verbunden. Für manche mag er unnahbar gewirkt haben, doch hinter seiner zurückhaltenden Art stand ein Mensch mit einer eigenen Geschichte, besonderen Erfahrungen und einem festen Platz in den Erinnerungen seiner Familie und Weggefährten", erinnern die Freunde in den sozialen Medien rührvoll an ihn. Und: "Sein Bruder Horst führte rund 40 Jahre lang eine Karateschule in der Probsteigasse. Auch dadurch blieb der Name Buschmann in Köln mit Kampfsport, Disziplin und Stärke verbunden. Heute denken wir an Karl Buschmann und an eine vergangene Zeit zurück — an die Kölner Box- und Türsteherszene, an Menschen mit Ecken und Kanten und an eine Familie, deren Geschichte ein Teil der Stadtgeschichte geworden ist." Die besten Wünsche sind indes inbegriffen: "Möge Karl seinen Frieden gefunden haben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Vielleicht gibt es Menschen, die Karl gekannt, mit ihm gearbeitet oder besondere Erinnerungen an ihn haben. Wer etwas über ihn erzählen möchte, darf sich gerne melden und dazu beitragen, dass seine Geschichte nicht vergessen wird. **Ruhe in Frieden, Karl Buschmann.**" Insider Roland Bebak, der so manche Beerdigung diverser Milieu-Größen spendierte, nachdenklicher denn je: "Die Buschmänner waren original. Die Szene ist traurig, na klar."