EXKLUSIV Auch "Siegburger Hunnen" distanzieren sich von Skandal-Prinz!
Siegburg/Köln | Was für eine Dramatik am Dienstag im Karneval der Region! Der Koeln0221-Bericht über den Rauswurf von Ex-Prinz Rainer K. bei der Siegburger Ehrengarde ließ kaum einen heimischen Jecken kalt. Wegen eines heftigen Rassismus-Anfalls in den sozialen Netzwerken, den "Aktivistmuss" enthüllt und den zahlreiche Stars des Kölner Karnevals wie Volker Weininger, Jörg Runge und Co, gebrandmarkt hatten, wurde in einer Sondersitzung das Aus des Bloggers und Hobbyfotografen ("Siegburger Fastelovendseck") in Rekordzeit beschlossen, wie der hörbar geschockte Ehrengarde-Vorstand Farid Wagner uns zuerst im Namen seiner KG bestätigte. Doch das ist in Siegburg noch nicht alles. Auch in der "1. Hornpötter Hunnenhorde", wo K. fünf Jahre lang gar als Geschäftsführer fungiert hatte, ist das Entsetzen groß. Deren Vorsitzender Jörg Unterberg am Dienstag Abend vollends konsterniert zu Koeln0221: "Wir planen selbst noch eine Stellungnahme zu veröffentlichen, denn auch wir distanzieren uns eindeutig vom Gedankengut unseres früheren Geschäftsführers!" Der Ober-Hunne weiter: "Diese Aussagen sind einfach entsetzlich. Wäre er noch Mitglied bei uns, hätten auch wir ihn sofort dafür rausgeworfen. Aber: Gott sei Dank ist er schon lange nicht mehr bei uns. Er ist seinerzeit vor wenigen Jahren von selbst gegangen, worüber wir alles andere als traurig sind. Denn es war nicht gerade angenehm." Ins Detail gehen, was die Gründe hierfür angeht, möchte Unterberg nicht. Dem Vernehmen nach könnte indes die zur Schau getragene Gesinnung damit etwas zu tun haben. In den sozialen Netzwerken hatte K., der ab Januar 2006 die Kreisstadt als Prinz regieren durfte und im Logistikamt der Bundeswehr in Siegburg tätig gewesen soll, ohnehin aus seinem Gedankengut keinen Hehl gemacht. Die Hunnen jedenfalls wollen nicht, dass ihr Name und Ansehen durch den offensichtlich bekennenden Rechtsextremisten beschädigt wird. Denn: "Die Hunnen haben eine migrationsfreundliche Gesinnung und sich grundsätzlich von solchen hasserfüllten Aussagen distanziert", so Astrid Torsy, Pressesprecherin der Hunnen, die selbst seit 37 Jahren im Bereich Migration für eine Projektgruppe des Bundes tätig ist.
Gott sein Dank ist er schon lange nicht mehr bei uns!