Blamage: Markttreff am Rudolfplatz hat bald Schicht
Köln | Ein Ende mit Schrecken? Oder ein Schrecken ohne Ende ...? Die Stadt Köln wendet sich am Mittwoch in den sozialen Netzwerken an die Öffentlichkeit. Der nächste Akt im Theater um den Markttreff am Rudolfplatz. Es heißt: "Der „MarktTreff“ auf dem Rudolfplatz wird nach wenigen Monaten zum 24. September 2026 eingestellt. Wir erklären euch, woran der "MarktTreff" aktuell scheitert und prüfen alternative rechtliche und organisatorische Möglichkeiten für einen modernen Abendmarkt oder ein vergleichbares Format auf dem Rudolfplatz."
Na dann mal los ... "Die Deutsche Marktgilde hatte nach unserer Ausschreibung den Zuschlag für den Abendmarkt bekommen", heißt es, "geplant waren ursprünglich sechs klassische Wochenmarktstände mit frischen Lebensmitteln. Teilweise gab es gar keinen oder nur einen Frischestand!" Und weiter: "Deshalb haben wir festgelegt, dass mindestens 50 Prozent des Angebots aus unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen müssen. Gegen diese Vorgabe hat die Betreiberin nun geklagt." Im heutigen Termin habe das Verwaltungsgericht der Auffassung der Stadt gefolgt, versichert man ferner. Wie es nun weitergeht? Man prüfe "andere Möglichkeiten". Namhafte Kölner Gastronomen, die wissen, wie es geht, könnten dabei nach Infos von Koeln0221 eine Rolle spielen. Ziel sei es, "den Rudolfplatz auch am Abend zu einem lebendigen Treffpunkt zu machen." Fakt bleibt aber nach all den Monaten: Was für eine Blamage für alle Beteiligten ...