"Akt der Nächstenliebe" in Kölns City: Passant rettet reglosen Obdachlosen!

Köln | Die Verwahrlosung mitten in der Stadt. Zunehmend wird dieses Thema in Köln emotionaler diskutiert, quer durch sämtliche Gesellschaftsschichten. Es werden gar in den sozialen Medien Gruppen gegründet, die sich - freilich anonymisiert - das Dokumentieren von krassen Zuständen durch Videos und Fotos zum Zweck gemacht haben. Auch Koeln0221 entdeckte am Samstag Mittag wieder ein Beispiel des derzeitigen Stadtbildes, das aber diesmal letztlich unter dem Motto "Glück im Unglück" betitelt werden kann. Denn ein bemitleidenswerter junger Mann lag mitten in Kölns City völlig hilflos auf einer Bank, der Sonnenglut ausgeliefert - und hatte wohl Glück, dass jemand, der zufällig vorbeikam, das Elend nicht mitansehen konnte. "Der Obdachlose lag reglos, ja scheinbar leblos auf der Bank. In der prallen Sonne, mitten auf dem Friesenplatz um 14 Uhr. Ein Passant sah es und rief den Notarzt, die haben sich um ihn gekümmert. Ein. Akt der Nächstenliebe", so unser Zeuge. Dass diese Bilder zugenommen haben und zunehmen, ist kein Geheimnis. Wir dokumentieren sie ausschließlich deshalb, um auf diesen Missstand mit seinem drastischen Ausmaß aufmerksam zu machen.